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Dr. med. Martin Pletscher, Hauptstrasse 85, 4102 Binningen, Tel: 061- 426 98 26, FAX: 061- 426 98 25
eHealth Die „Elektronisierung“ der Medizin nimmt ständig zu. Möglich wurde diese Entwicklung mit neuen Computertechnologien und vor allem mit der Verbreitung des Internets. Administrative Aufgaben werden schon längere Zeit über das Internet abgewickelt (Zahlungen von Patientenrechnungen, Verschickung von Rezepten, Übertragen von praxisinternen Abrechnungsdaten an die Trustcenters, etc.). Es gibt noch viele weitere mögliche Applikationen. Dazu gehören zum Beispiel Vernetzung von Ärzten untereinander und/oder mit Institutionen, Übermittlung von Patientendaten (web-basierte elektronische Krankengeschichten, Gesundheitskarte…), Diagnosestellungen via Internetplattformen, Fortbildungen mittels elektronischer Medien (elearning), Überwachung von Therapien via Internet, Internetkonsilien mit Spezialisten, virtuelle Patientenforen und Selbsthilfegruppen, Qualitätsmanagement, Verkehr mit Patienten via eMail etc, etc.  Der Bund, die Kantone und die FMH sind am Ausarbeiten von nationalen und regionalen eHealth- Strategien. Die Bevölkerung informiert sich immer häufiger im Internet über Gesundheitsprobleme. Von ärztlicher Seite realisiert man, dass der Informationsstand der Patienten dadurch deutlich besser geworden ist und dass Artikel im Internet eine gute Hilfe sein können. Um eine Information zu bewerten, ist es wichtig, die Quelle und deren Qualität zu kennen. Praktisch jede Strömung und sei sie noch so abstrus ist im Internet vertreten. Es spielt eine Rolle, ob ein Medikament auf der Internetplattform einer Pharmafirma (eventuell kommerzielle Interesssen) empfohlen wird oder auf eine Site einer Universtätsklink (eher objektiv). Selbsthilfegruppen oder Userforen können Rückhalt und wertvolle Tipps geben, die ihrerseits aber auch wieder kritisch hinterfragt werden sollten. Wo soll man sich informieren? Es gibt unzählige nützliche Webpages. Hier nur eine kleine Orientierungshilfe: Wikipedia hat sehr gute medizinische Seiten. Krankheiten werde verständlich erklärt. Die Autoren sind identifizierbar und oft gibt es ein Literaturverzeichnis. Link Die nationalen und internationalen Fachgesellschaften sowie die nationalen und kantonalen Ärztegesellschaften unterhalten Webpages mit vielen nützlichen Informationen für das nichtmedizinische Publikum Universitäre Homepages Pubmed: In einer riesigen Datenbank werden alle wichtigen biomedizinisch Publikationen abgespeichert. Durch Eingabe von Stichworten kommt man zu den entsprechenden Artikeln. Die Zusammenfassung ist auch Nichtabonnementen zugänglich. Eine immer grösser werdende Zahl von Artikel kann man auch im Fulltext lesen. Die Artikel sind im Allgemeinen in englisch abgefasst und richten sich an ein Fachpublikum. Link siehe auch Linkseite vorliegender Webpage: Link
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